Manchmal reicht eine ganz einfache Frage, um ein neues Hobby zu entdecken. Bei einem gemütlichen Kaffeenachmittag fragte ich ganz spontan:
„Papa, kann ich deine Pentax mal mitnehmen? Ich würde einfach ein bisschen ausprobieren.“

Kaum war die Pentax mit mir zu Hause angekommen, schossen mir unzählige Fragen durch den Kopf: Wie legt man hier eigentlich einen Film ein? Welchen Film nehme ich überhaupt? Und das war erst der Anfang.
Mein erster Weg führte mich zu unserem örtlichen . Beim letzten Shampoo-Kauf hatte ich aus dem Augenwinkel gesehen, dass dort tatsächlich noch analoge Filme verkauft werden. Also landete kurzerhand ein Dreierpack Kodak Gold 200 im Einkaufskorb. Wieder zu Hause musste dann YouTube herhalten, um herauszufinden, wie man den Film in die Kamera einlegt. Das war zum Glück einfacher als gedacht.
Doch kaum war der Film eingelegt, tauchten die nächsten Fragen auf: Wie belichtet man richtig? Woran erkenne ich, ob das Bild scharf ist? Und so ging es immer weiter.
Der erste Film war schneller voll, als ich gedacht hatte. Einige Freunde und Familienmitglieder mussten als unfreiwillige Fotomodelle herhalten. Anschließend stand der nächste Schritt an: den Film entwickeln lassen.
Also ging es erneut zu DM. Dort warteten schon die nächsten Fragezeichen auf mich. Das Personal nahm mich mit einem Schmunzeln an die Hand und erklärte mir geduldig, wie das Ganze funktioniert. Dafür bin ich bis heute dankbar.
Etwa zwei Wochen später hielt ich schließlich meine ersten entwickelten Bilder in den Händen. Und eines wurde mir sofort klar: Da ist noch jede Menge Luft nach oben. Aber genau das machte den Reiz aus – ich wollte unbedingt besser werden.